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Die Wismut GmbH plant eine Deponie für Sondermüll. Auf diese
Deponie sollen feste und flüssige Stoffe, die sich zur Zeit auf der
Absetzerhalde befinden, sowie mehrfach belasteten Abfall aus allen Ostthüringer
Wismut-Gebieten, verbracht werden.
Diese Deponie soll allerdings nur 540 Meter von Rußdorf entfernt
entstehen und ist damit dem Ort näher, als es die Halde jetzt ist.
Die Einlagerung der Schadstoffe von der Absetzerhalde soll bis Ende 2001
abgeschlossen sein, die Schadstoffe aus den restlichen Wismut-Gebieten
Ostthüringens sollen bis vorraussichtlich 2012 eingelagert werden.
Die Wismut GmbH hatte noch weitere Standorte in betracht gezogen, sprach
sich aber dann für diesen aus, weil er am günstigsten ist, d.h.
am wenigsten mit Aufwand verbunden und damit am billigsten. Auf der Strecke
bleiben die Bewohner dieser Region und, besonders auf die Zukunft orientiert,
die Umwelt, da die Auswirkungen der Deponie nicht zu 100% genau bestimmt
werden können.
Die Bürgerinnen und Bürger aus Rußdorf fragen sich
nun, wo sich da eine Verbesserung der Lebenssituation, die sich ja aus
Sicht der Wismut ergeben soll, ergibt. Durch diese Deponie wird die Bevölkerung
zu den jetzigen Belastungen zusätzlich belastet.
Eine Unterschriftenaktion gegen diese Deponie wurde in Rußdorf,
Hilbersdorf, Lichtenberg und Kauern durchgeführt. Das Ergebnis:
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Rußdorf:
Hilbersdorf & Lichtenberg:
Kauern:
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93
75
72 |
Macht zusammen 240 Unterschriften.
Diese Unterschriften wurden beim Thüringer Oberbergamt abgegeben.
Dieses hat nun zu entscheiden, ob diese Deponie an diesem Standort gebaut
wird.
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