Heute fand die Erörterung zur Deponie Lichtenberg statt. Rußdorf
war durch 7 Bürger und unseren Bürgermeister vertreten. Ich möchte
die Erörterung mal kurz abreissen:
Als erstes stellte die Wismut GmbH ihr Projekt vor. Zur Veranschaulichung
diente ein Modell, daß im Raum stand und ein Computermodell, daß
ich natürlich sehr interessant fand. Es gab die Möglichkeit das
gesammte Gebiet "abzufligen" und die Deponie aus allen Richtungen zu betrachten:
Vom Reuster Turm bis zu meinem Zimmerfenster :-)
Danach wurde unsere Stellungnahme, also die, der Bürger von Hilbersdorf,
Rußdorf, Lichtenberg und Kauern kurz zusammengefasst. Anschließend
ging die Wismut GmbH auf unsere Bedenken ein und schickte ihre Gutachter
in den Ring ;-)
Die Wismut GmbH hat sich sehr viel Mühe mit der Planung der Deponie
gemacht und hat sich wohl auf so ziemlich alles vorbereitet. Es war zu
jedem Teilbereich ein Sachverständiger da. Es wurden natürlich
alle gesetzlichen Maße eingehalten und auch sehr deutlich klargestellt,
waum dieser Standort der einzig mögliche ist. Da frage ich mich nur:
Was währe gewesen, wenn dieser Standort nicht zur Verfügung stünde?
Nun, wir gingen erstmal nicht näher auf die Erläuterungen
ein, und verwiessen darauf nach der Stellungnahme der Gemeinde Hilbersdorf
weitere Einwände bzw. Stellungnahmen abzugeben.
Als nächtes kam dann auch schon unser Bürgermeister zu Wort.
Auch er trug seine (bzw. die der Gemeinde Hilbersdorf) Einwände vor.
Auch darauf ging die Wismut GmbH ein. Überzeugen konnten sie ihn aber
nicht ;-)
Wie versprochen kamen wir dann ins Spiel. Während ich mich eher
zurückhielt, meldete sich unser "Feuerwehrhäuptlich" Michael
Steppe zu Wort und ging näher auf das gesagte der Wismut GmbH ein.
Diese konnte uns abermals nicht ganz zufriedenstellen. Die Aussage, die
Wahrscheinlichkeit für einen Brand auf der Deponie sei ziemlich gering,
erschien uns doch etwas leichtgläubig.
Auch meine Oma stellte ´ne Frage zur Deponie: Wird es keine weitere
Nutzung, außer der vorgesehenen geben? Antwort: Es wird nur die Nutzung
geben, im Antrag steht, daß heißt es werden nur Schadstoffe
der Wismut GmbH untergebracht, die nirgens anders untergebracht werden
können.
Anschließend gaben noch weitere Verbände und Institutionen
Stellungnahmen ab. So z.B. Umweltorganisationen wie der BUND. Auch auf
deren Fragen ging die Wismut GmbH ein. Ich möchte das jetzt aber nicht
im einzelnen alles aufschreiben.
Nur noch ein: Die Stellungnahme der Stadt Ronneburg wurde verlesen
und das war´s dann auch - kein Vertreter der Stadt Ronneburg war
anwesend! Die Veranstaltung fand übrigens in Ronneburg statt!
Nun muß das Thüringer Oberbergamt entscheiden, ob die Deponie
gebaut wird, oder nicht...
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